top of page

Konflikte raus & Motivation rein für innovative Teams

Aktualisiert: 24. März


Teamkonflikte bremsen die Energie und verhindern Innovationen

Spannungen und Konflikte aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse, Arbeitsstile, Perspektiven und Meinungsverschiedenheiten sind in Teams unvermeidlich und im Berufsalltag ganz normal. Wenn sie jedoch nicht gemanagt werden, können sie allen Betroffenen die Energie rauben, die Zusammenarbeit erschweren und den Innovationsfluss zum Erliegen bringen.


Unausgesprochene Spannungen führen zu Missverständnissen, Frustration und im schlimmsten Fall zum Scheitern vielversprechender Projekte oder sogar zum Verlassen des Unternehmens. Doch warum fällt es uns manchmal so schwer Konflikte offen auf den Tisch zu legen und konstruktiv nach Lösungen zu suchen?


Die beliebte Vogelstrauß-Taktik?


Oft vermeiden wir Konflikte, weil sie unangenehm sind und wir die Harmonie im Team nicht gefährden wollen. Viele Menschen haben zudem Angst vor negativen Reaktionen wie Ablehnung oder Eskalationen. Zudem sind wir es nicht immer gewohnt, Kritik konstruktiv zu formulieren oder sachlich anzunehmen. Schwierig kann es auch werden, wenn Vorgesetzte mit verwickelt sind oder wir Angst haben, eine Lawine loszutreten.


Gesellschaftliche Prägungen, individuelle Erfahrungen und eine fehlende Konfliktkultur in Unternehmen können dazu führen, dass Auseinandersetzungen als etwas Bedrohliches statt als Chance zur Verbesserung wahrgenommen werden. Dabei können offene und respektvolle Diskussionen oft zu innovativen Lösungen und mehr Zusammenhalt im Team führen. Was können wir also tun, dass Feedback- und Konfliktkultur im Unternehmen positiv gesehen werden?


Der frühe Vogel fängt den Wurm!


Geschulte Vorgesetzte oder auch kompetente Mitarbeiter:innen können hier als Vorbild dienen und mit gutem Beispiel vorangehen. Wichtig dabei: Spannungen und Ambivalenzen dürfen frühzeitig angesprochen werden, sodass sich erst gar keine Konflikte entwickeln. Eine effektive Methode bietet der „Clear-the-Air-Ansatz“, welcher regelmäßig oder bei Bedarf angewendet werden kann. Frustrationen werden dabei gesammelt und in Lösungsideen umgewandelt, um so das Team und die Zusammenarbeit nachhaltig weiterzuentwickeln.


Wichtige Aspekte und Fragen dabei sind:


  1. ICH + SELBSTREFLEXION: Wie geht es mir im Team? Was brauche ich, um gut arbeiten zu können? Was sind meine Wünsche & Bedürfnisse? Was Ärgert mich in der Zusammenarbeit? Wie kann ich das ansprechen, was mir wichtig ist und dafür einstehen?


  2. DU + DIALOGFÄHIGKEIT: Wie gelingt einen wertschätzende Kommunikation? Wie kann ich Missverständnisse und Missinterpretation verhindern? Wann, Wie, Wo kann ich Unstimmigkeiten ansprechen und Feedback geben?


  3. WIR + LÖSUNGSIDEEN: Wie können wir als Team weiterkommen? Worum geht es wirklich? Welche ungeschriebenen Regeln gelten und dürfen hinterfragt werden? Welche gemeinsamen Werte gibt es, auf denen Lösungen gebaut werden können? Was ist der Gewinn für alle, wenn ein Thema erfolgreich geklärt und gelöst wird?


    Konfliktkultur

Erfolgsfaktoren für den Start


Damit das Meeting erfolgreich und nicht im Chaos und im Streit endet, ist es wichtig, dass alle Beteiligen die Grundzüge von Gewaltfreier Kommunikation und aktivem Zuhören beherrschen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Perspektive darzulegen, ohne von anderen unterbrochen oder verurteilt zu werden. Besonders für Personen mit bereits negativen Erfahrungen wie z.B. Mobbing, ist es wichtig einen sicheren Rahmen zu haben und bei Bedarf Unterstützung zu erhalten.


Eine professionelle Moderation ist am Anfang daher zu empfehlen, um den Prozess erfolgreich zu starten. Gerne unterstütze ich und biete eine Einführung von Clear-the-Air im Rahmen von Team-Coachings, Retros oder Supervisionen an. Kontaktieren Sie mich gerne!



 


 
 
 

Comments


bottom of page